Groß angelegte Übung im Gewerbegebiet Leintel

Esslingen (ots)

Die Freiwilligen Feuerwehren aus FF Reichenbach an der Fils, Hochdorf, FF Lichtenwald, FF Baltmannsweiler unterstützt durch die Freiwilligen Feuerwehren aus FF Plochingen und FF Esslingen am Neckar übten gemeinsam die Bekämpfung von Großbränden im Bereich der Gewerbegebiete entlang der Ulmer Straße und im Gewerbegebiet Leintel.

Hauptaugenmerk wurde dabei auf die Wasserversorgung gelegt. Dazu wurde eine Wasserleitung von der Fils bis an die angenommene Schadenstelle verlegt. Die Übung startet um 09:40 Uhr mit einem Brandalarm für die Kräfte aus Reichenbach an der Fils. Nach der Erkundung vor Ort wurde eine Brandbekämpfung aufgebaut. Dazu entnahm die Feuerwehr Wasser aus der Zisterne auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes. Es erfolgte eine Nachforderung von weiteren Einheiten.

Diese kamen aus Plochingen und Baltmannsweiler und unterstützten bei der Brandbekämpfung im Gebäude und über eine Drehleiter. Das DRK Baltmannsweiler wurde übernahm die Betreuung und Versorgung von vier Personen, die aus den Gebäuden gerettet wurden. Das DRK war mit einem Rettungswagen und einem Gerätewagen Sanität des Bevölkerungsschutzes vor Ort.

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In einem weiteren Szenario wurden Kräfte aus Hochdorf, Lichtenwald und eine Wasserkomponente aus Esslingen für eine Schlauchleitung von der Fils bis zur Einsatzstelle angefordert. Die Freiwillige Feuerwehr Hochdorf erstellte auf der Nordseite der Fils eine Wasserentnahmestelle und pumpte das Wasser durch eine Rohrleitung unter der B10 und der Eisenbahnstrecke bis zum Entnahmeschacht an der Ulmer Straße. Dieser Übungsteil wird seit Jahren gemeinsam von den Einsatzkräften aus Hochdorf und Reichenbach geübt, um im Alarmfall schnell und professionell Wasser auf dem offenen Gewässer ins Ortsgebiet fördern zu können.

Die Gemeinde Reichenbach verfügt über zwei dieser Löschwasserleitungen, die die B10 und die Bahnlinie Stuttgart – Ulm unterfahren. Von der Übergabestelle aus baute die Freiwillige Feuerwehr Esslingen Abteilung Hegensberg mit Ihrem Schlauchwagen eine ca. 800 Meter lange doppelte Schlauchleitung auf. Das Wasser übergab sie an die Einsatzkräfte aus Lichtenwald, die dieser in einem Löschwasserbehälter mit 8000 Liter Inhalt als Puffer füll-ten. Über diesen Behälter wurden weitere Löschfahrzeuge und Löschrohre versorgt. Die Einsatzleitung, die bei Mario Dagott dem Kommandanten der Freiwilligen Feuer-wehr Reichenbach an der Fils lag, wurde durch die Führungsgruppe aus Reichenbach und der Führungsunterstützung aus Plochingen unterstützt.

Erstmals im Einsatz war die neu aufgestellte Drohnengruppe aus Lichtenwald, die mit Ihrer für den Feuerwehreinsatz speziell ausgerüsteten Drohne wichtige Bilder von allen Einsatzabschnitten direkt an die Einsatzleitung lieferte. Ebenfalls zum ersten Mal zum Einsatz kam das Hygiene Konzept der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach. Dabei werden Materialien, Uniformen und Geräte vorgehalten, um eine gesundheitsschädliche Belastung von Einsatzkräften nach dem Brandeinsatz zu vermeiden.

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In der abschließenden Besprechung äußerten sich neben Kommandant Dagott auch der Reichenbacher Bürgermeister Bernhard Richter zufrieden mit dem Ergebnis. Die Erkenntnisse aus den einzelnen Übungsteilen Wasserversorgung über lange Weg-strecken, abgestimmtes Kommunikationskonzept, Führungsunterstützung und die Zusammenarbeit im Gemeindeverwaltungsverband waren positiv.

Zum Abschluss bedankte sich Mario Dagott beim Betriebsstätten Leiter der Firma Remondis Marcel Berger, dass die Übung auf dem Gelände stattfinden konnte und für die Übernahme der Versorgung der Einsatzkräfte.

An der Übung nahmen annährend 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK teil.

Quelle: Feuerwehren des Landkreises Esslingen