Aurich-Haxtum (ots)
Auf dem GelĂ€nde der Kreisvolkshochschule haben die Feuerwehren Haxtum und Aurich am Montagabend eine gemeinsame EinsatzĂŒbung durchgefĂŒhrt. Die mehrköpfige Ăbungsleitung hatte sich hierfĂŒr ein anspruchsvolles Szenario einfallen lassen, welches die rund 45 involvierten FeuerwehrkrĂ€fte im Verlauf des Abends vor einige Herausforderungen stellen sollte. Simuliert wurde ein Brand in einem Schulungsraum des GebĂ€udekomplexes, durch den es zu einer erheblichen Rauchentwicklung innerhalb des Haupthauses gekommen sein sollte. Mehrere Personen galten als vermisst, zudem breitete sich das Feuer im zweiten Obergeschoss rasch aus und ergriff durch Funkenflug auch einen rĂŒckwĂ€rtigen Schuppentrakt.
VorrĂŒckende Atemschutztrupps hatten zuallererst den Auftrag, die weitlĂ€ufigen Korridore der Obergeschosse umfangreich abzusuchen und die Menschenrettung durchzufĂŒhren. Neben einigen Statisten waren auch Ăbungspuppen an verschiedenen Stellen positioniert worden, die es teilweise unter Nullsicht zu finden und retten galt. Im AuĂenbereich musste die Einsatzstelle derweil koordiniert errichtet werden, um den vorhandenen Platz gezielt mit den erforderlichen Fahrzeugen zu besetzen. Vor der GebĂ€udefront wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, ĂŒber deren Rettungskorb im Ăbungsverlauf mehrere Personen in Sicherheit gebracht worden sind. Weitere KrĂ€fte waren mit dem Aufbau einer Wasserversorgung betraut, wozu Schlauchleitungen ĂŒber mehrere hundert Meter entlang der Oldersumer StraĂe verlegt werden mussten.
Rund eine Stunde dauerte die EinsatzĂŒbung an, ehe alle zu rettenden Personen aufgefunden und die fungierten Brandherde erfolgreich bekĂ€mpft worden waren. Im Nachgang der AufrĂ€um- und Wiederaufbereitungsarbeiten versammelten sich alle Beteiligten im Feuerwehrhaus Haxtum, wo die Ăbungsbeobachter bei griffbereiter Bratwurst und GetrĂ€nken eine kleine Nachbesprechung durchfĂŒhrten und den Ablauf in den verschiedenen Abschnitten resĂŒmierten. Ein groĂes Dankeschön galt abschlieĂend allen engagierten Vorbereitenden und Teilnehmern sowie der Kreisvolkshochschule fĂŒr die Möglichkeit zur Nutzung des GelĂ€ndes, um den Ernstfall gezielt trainieren zu können.





Quelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich

