PKW stürzt nachts Böschung hinunter

Feuerwehr schlägt Schneise in Wald – Eingeklemmte Schwerverletzte befreit

Schömberg/Unterreichenbach (ots)

Schömberg/Unterreichenbach. In der Nacht von Sonntag auf Montag, 10. August kam ein 18-jähriger BMW-Fahrer auf der Kreisstraße zwischen Schwarzenberg und Unterreichenbach im Kurvenbereich Höhe Zufahrt nach Bieselsberg/Gewerbegebiet von der Fahrbahn ab und stürzte rund 40 Meter eine Böschung hinunter. „Gott sei Dank hat ein Anwohner aus Kapfenhardt das Unfallgeschehen gehört und nachgeschaut“, berichtet Feuerwehr-Einsatzleiter, Zugführer Siegfried Stoll von der Alarmierung um 0:23 Uhr. Denn von der Kreisstraße aus konnte der Unfallwagen nicht gesehen werden.

Gleichzeitig war genau das die Herausforderung für die Einsatzkräfte, die mittels Sägen eine Schneise in den Wald schlugen. „Sowohl Mannschaft als auch hydraulisches Gerät wurden über Seile den Hang hinuntergelassen“, verwies der Einsatzleiter auf die Topografie an der Stelle. Diese musste zudem ausgeleuchtet werden und der Brandschutz am verunfallten Wagen sichergestellt werden.

*Anzeige: Wenn Sie über einen solchen Link ein Produkt bestellen, erhalten wir dafür eine Provision von Amazon. Für Sie entstehen selbstverständlich keine zusätzlichen Kosten. Produktpreise und Verfügbarkeit entsprechen dem Stand vom 14. August 2026 um 6:30 und können sich ändern. Für den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und Verfügbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf amazon.de angezeigt werden. Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden ‚wie besehen‘ bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden. Alle Angaben ohne Gewähr.

Bei der vorherrschenden Trockenheit in Verbindung mit der Motorhitze des Autos hätte es sonst verheerende Auswirkungen haben können. Mit der Drohne wurde deshalb das Geschehen aus der Luft begleitet. Insgesamt waren die Feuerwehrabteilungen Bieselsberg und Schömberg mit rund 40 Brandschutzkräften in acht Fahrzeugen im Einsatz.

Während zwei der drei Fahrzeuginsassen eingeklemmt waren, konnte sich der Fahrer selbständig aus dem Auto befreien. „Mit Schleifkorbtragen wurden die Betroffenen den Hang hinauf zur Straße gebracht und dem Rettungsdienst übergeben“, erläuterte Stoll. Aufgrund der Verletzungen war neben drei Rettungswägen und Notarzt auch ein Hubschrauber vor Ort.

Die Polizei, die mit drei Streifenwägen und sechs Beamten im Einsatz war, zog zur Klärung der Unfallursache einen Gutachter hinzu und beziffert den entstandenen Sachschaden auf rund 2000 Euro. Vor diesem Hintergrund blieb die Kreisstraße K 4365 bis in die frühen Morgenstunden gesperrt.

Die Feuerwehr rückte um 4:17 Uhr von der Einsatzstelle ab. Mittels Kran soll der Unfallwagen am Montag aus der Böschung gehoben werden.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Calw e.V.