Brand Industriegebäude in Neufra

Neufra (ots)

Um 23.20 Uhr wurde die Feuerwehr Neufra in die Hohenzollernstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Lieferwagen, welcher direkt am Gebäude einer älteren Industriehalle abgestellt war, in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf das angrenzende Gebäude übergegriffen, was eine sofortige Alarmstufenerhöhung durch den Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Neufra, Martin Jannack, zur Folge hatte.

Schnell breitete sich das Feuer im Obergeschoß des Anwesens aus und brachte das Dach des Gebäudes sehr schnell zum Einsturz. Nur durch den schnellen und effektiven Einsatz der Einsatzkräfte konnte eine Brandausbreitung auf direkt angrenzende Gebäude verhindert werden. Verletzte Personen waren nicht zu beklagen. Der Brand wurde zeitweilig mit 3 Drehleitern aus Burladingen, Albstadt und Gammertingen sowie ca. 150 Einsatzkräften aus 10 verschiedenen Feuerwehren bekämpft.

Die Wasserversorgung wurde aus dem Bach Fehla und dem örtlichen Hydrantennetz sichergestellt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung wurde eine Bevölkerungswarnung über NINA ausgelöst. Ebenfalls im Einsatz war die Atemschutzkomponente aus Bad Saulgau, die Messkomponente des Gefahrgutzuges des Landkreis Sigmaringen mit den Feuerwehren Mengen und Bad Saulgau sowie der Führungsstab Mitte mit dem Einsatzleitwagen 2 aus Sigmaringen und die Drohnengruppe der Werkfeuerwehr Mariaberg. Diese übernahm mit einer Wärmebildkamera  Anzeige 2 die Erkundung der Lage aus der Luft. Bei den Messungen konnten keine Gefahr für die Bevölkerung gemessen werden.

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Der Rettungs- und Sanitätsdienst, die PSNV sowie die Polizei und Bürgermeister Reinhard Traub unterstützten ebenfalls an der Einsatzstelle. Auch Kreisbrandmeister Michael Reitter und sein Stellvertreter Frank Seeger waren zur Unterstützung der Einsatzleitung vor Ort. Der Zustand des Gebäudes wurde nach den Löscharbeiten durch die Fachberater Bau des Landkreises Sigmaringen bewertet.

Das Löschwasser wurde in der Kläranlage Neufra gesammelt und stellt keine Gefahr für die Umwelt dar. Die gezielten Nachlöscharbeiten ziehen sich sicher noch bis in die Morgenstunden.

Quelle: Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen



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