Katamaran droht am BĂŒdelsdorfer Yacht Club zu sinken

Rendsburg (ots)

Am Ostersonntag, den 05. April 2026, wurde die Feuerwehr BĂŒdelsdorf um 14:42 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfeleistung – Wasser“ zum BĂŒdelsdorfer Yacht Club alarmiert. Vor Ort drohte ein am Steg liegender Katamaran zu sinken.

Beim Eintreffen der ersten EinsatzkrĂ€fte zeigte das Wasserfahrzeug bereits eine deutliche Schlagseite zur Backbordseite. Der Eigner befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen befand sich der Katamaran im Umbau, wodurch mehrere Öffnungen im Rumpf vorhanden waren. Vermutlich drĂŒckte der starke Wind Wasser in das Schiffsinnere, was schließlich zur Schieflage fĂŒhrte.

Zur UnterstĂŒtzung wurden die Feuerwehr Borgstedt, der Löschzug Gefahrgut sowie das Technische Hilfswerk (THW) mit mehreren Booten hinzugezogen. Um eine mögliche UmweltgefĂ€hrdung zu verhindern, wurden vorsorglich Ölsperren ausgebracht. Mittels einer Unterwasserdrohne der Feuerwehr Borgstedt wurde versucht, den Katamaran auf weitere SchĂ€den zu untersuchen. Aufgrund der starken WindverhĂ€ltnisse und der damit verbundenen Strömung war dies jedoch nur eingeschrĂ€nkt möglich.

Wurfsack mit 21 m Seil, tragbarer Rettungssack
Wurfsack mit 21 m Seil, tragbarer Rettungssack
 Preis: € 21,19 Jetzt auf Amazon kaufen (Anzeige*)
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
*Anzeige: Wenn Sie ĂŒber einen solchen Link ein Produkt bestellen, erhalten wir dafĂŒr eine Provision von Amazon. FĂŒr Sie entstehen selbstverstĂ€ndlich keine zusĂ€tzlichen Kosten. Produktpreise und VerfĂŒgbarkeit entsprechen dem Stand vom 1. Juni 2026 um 6:26 und können sich Ă€ndern. FĂŒr den Kauf dieses Produkts gelten die Angaben zu Preis und VerfĂŒgbarkeit, die zum Kaufzeitpunkt auf amazon.de angezeigt werden. Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden ‚wie besehen‘ bereitgestellt und können jederzeit geĂ€ndert oder entfernt werden. Alle Angaben ohne GewĂ€hr.

Das Technische Hilfswerk rĂŒckte mit mehreren Einheiten aus Schleswig-Holstein an. FĂŒr eine mögliche Bergung im Rahmen der Gefahrenabwehr wurde unter anderem ein Kran des THW Pinneberg in Stellung gebracht. Taucher des THW aus Schleswig konnten im weiteren Einsatzverlauf mehrere Öffnungen am Rumpf feststellen, durch die Wasser in das Boot eindrang.

In enger Abstimmung aller beteiligten FĂŒhrungskrĂ€fte wurde ein gemeinsames Vorgehen festgelegt. Der Katamaran wurde durch Taucher zusĂ€tzlich mit Leinen gesichert. Eine weitere Ölsperre wurde auf der gegenĂŒberliegenden Seite des Steges ausgebracht, sodass eine GefĂ€hrdung der Umwelt ausgeschlossen werden konnte. Der Eigner ist nun aufgefordert, ein Fachunternehmen mit der Bergung des Katamarans zu beauftragen.

Insgesamt waren rund 90 EinsatzkrĂ€fte im Einsatz. Die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes Rendsburg stellte die Verpflegung der KrĂ€fte sicher und ĂŒbernahm mit einem Rettungswagen die sanitĂ€tsdienstliche Absicherung.

Der Einsatz konnte gegen 22:00 Uhr beendet werden. Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe kann derzeit noch keine Auskunft erteilt werden.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde