Fahrsicherheitstraining für Einsatzkräfte der FF Bedburg-Hau

Bedburg-Hau (ots)

Blaulicht, Martinshorn, Zeitdruck – wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz alarmiert wird, muss jeder Handgriff sitzen. Doch nicht nur am Einsatzort, sondern bereits auf der Fahrt dorthin tragen die Fahrer der Einsatzfahrzeuge eine große Verantwortung. Um für diese besonderen Situationen bestens vorbereitet zu sein, haben 14 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau am heutigen Tag an einem Fahrsicherheitstraining im Fahrsicherheitscentrum Rheinberg teilgenommen.

Organisiert wurde das Training über die Fahrschule van de Loo aus Pfalzdorf. Für 12 Teilnehmer wurde die Maßnahme durch die Unfallkasse NRW bezuschusst, die restlichen Kosten übernahm die Gemeinde Bedburg-Hau. Trainiert wurde mit insgesamt sechs Fahrzeugen – vier Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr sowie zwei Fahrzeugen der Fahrschule.

Realistische und anspruchsvolle Einsatzsituationen beim Fahrsicherheitstraining

Auf dem Trainingsgelände konnten die Teilnehmer realistische und anspruchsvolle Einsatzsituationen üben. Gefahrenbremsungen auf nasser Fahrbahn, plötzlich auftauchende Hindernisse, Ausweichmanöver und das sichere Beherrschen der Fahrzeuge in Extremsituationen standen auf dem Programm. Dabei wurde schnell deutlich, wie lang Bremswege bei schweren Einsatzfahrzeugen sind und wie wichtig ein sicheres Fahrverhalten gerade unter Stress und Zeitdruck ist.

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Eine besondere Bedeutung hat das Fahrsicherheitstraining im Hinblick auf Fahrten unter Sonder- und Wegerechten. Wenn Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs sind, zählt oft jede Minute. Gleichzeitig steigen jedoch auch Risiko und Verantwortung für Fahrer und Mannschaft. Ziel des Trainings war es daher, die Sicherheit bei Einsatzfahrten weiter zu erhöhen und die Fahrer noch besser auf kritische Situationen im Straßenverkehr vorzubereiten.

Der Leiter der Feuerwehr, Klaus Elsmann, betonte die Bedeutung solcher Ausbildungen: „Unsere Einsatzkräfte müssen im Ernstfall schnell helfen, aber sie müssen vor allem sicher ankommen. Ein Unfall auf der Einsatzfahrt hilft niemandem. Deshalb ist dieses Fahrsicherheitstraining ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung.“

Am Ende des Tages waren sich alle Teilnehmer einig, dass das Training nicht nur lehrreich, sondern auch eine wichtige Erfahrung für den Einsatzdienst war. Denn im Einsatz gilt: Schnelligkeit ist wichtig – Sicherheit ist entscheidend.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau