Ausgelöster Heimrauchmelder: Großeinsatz in Pflegeheim

Rotenburg (Wümme) (ots)

Ein ausgelöster Heimrauchmelder mit wahrnehmbaren Brandzeichen, wie Brandgeruch oder eine Rauchentwicklung in einem Pflegeheim in der Elise-Averdieck-Straße sorgte am gestrigen Abend für einen umfangreichen Einsatz zahlreicher Feuerwehr- und Rettungskräfte.

Kurz vor 20 Uhr wurden die Feuerwehren aus Rotenburg, Hastedt, Hemsbünde und Bartelsdorf alarmiert. In einer Wohnung auf dem ehemaligen Krankenhausgelände war es zu einer Rauchentwicklung gekommen. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen in der betroffenen Wohneinheit aufhielten, wurde das Alarmstichwort um den Zusatz „Y“ – Hinweis auf Menschenleben in Gefahr – ergänzt.

Rauchentwicklung und ausgelöster Heimrauchmelder

Vor Ort stellten der Rettungsdienst und der Brandmeister vom Dienst (BvD) eine deutliche Rauchentwicklung fest, woraufhin das Einsatzstichwort auf „Feuer 3“ erhöht wurde. Infolgedessen wurden weitere Einsatzkräfte aus dem Stadt- und Kreisgebiet sowie überörtlich nachalarmiert.

Ein Trupp unter Atemschutz drang umgehend in die betroffene Wohnung vor. Die Ursache für die Rauchentwicklung war schnell gefunden: Angebrannte Objekte auf dem Herd hatte sowohl die Wohnung als auch den angrenzenden Flur verraucht. Die Bewohnerin konnte rechtzeitig und unverletzt von anwesenden Personen ins Freie gebracht werden.

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Aufgrund der Lageeinschätzung konnte auf eine vollständige Evakuierung des Pflegeheims verzichtet werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten in ihren Zimmern verbleiben, da zu keiner Zeit eine Ausbreitungsgefahr bestand. Vorsorglich wurden angrenzende Wohnungen – sowohl auf gleicher Etage als auch darüber und darunter – durch die Feuerwehr kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt werden.

Keine Verletzten

Parallel zur Feuerwehr alarmierte auch der Rettungsdienst weitere Kräfte nach. Die SEG Rettung Rotenburg wurde zur Unterstützung hinzugezogen, da zunächst nicht abschätzbar war, wie viele Personen betroffen sein könnten. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Zahlreiche nachrückende Kräfte sammelten sich am eingerichteten Bereitstellungsraum in der Soltauer Straße, darunter zwei weitere Drehleitern aus Verden und Schneverdingen sowie der Einsatzleitwagen 3 (ELW 3) der Kreisfeuerwehr aus Zeven. Diese Einheiten mussten nicht mehr aktiv in das Einsatzgeschehen eingreifen.

Im Einsatz

Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte mit 27 Fahrzeugen beteiligt. Eingesetzt bzw. in Bereitschaft waren die Feuerwehren aus Rotenburg, Bartelsdorf, Borchel, Bothel, Brockel, Hastedt, Hemsbünde, Schneverdingen, Unterstedt, Verden, Waffensen, Westerholz, Wohlsdorf sowie die Kreisfeuerwehr.

Der Einsatz konnte gegen 21:15 Uhr beendet werden.

Angaben zur Schadenhöhe und Schadenursache können von Seiten der Feuerwehr nicht gemacht werden.

Quelle: Stadtpressesprecher Freiwillige Feuerwehr Rotenburg (Wümme)