13 Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Wesel zelten in Alpen

Alpen (ots)

Am vergangenen Wochenende fand vom 15. bis 18. August das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises Wesel statt. Bereits zum 48. Mal trafen sich die Jugendfeuerwehren der 13 Kommunen traditionell am letzten Wochenende der Sommerferien. Mit rund 330 MĂ€dchen und Jungen sowie 120 Betreuerinnen und Betreuern war die Vorbereitung und DurchfĂŒhrung eine logistische Meisterleistung, deren Planung bereits vor zwei Jahren begann.

Sportanlage ‚bezogen‘

Ab Montag, 12. August, war die Sportanlage an der FĂŒrst-Bentheim-Straße nicht mehr wiederzuerkennen. Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge fuhren im Pendelverkehr Material heran, der Rasenplatz war spĂ€testens ab Mittwoch wegen der vielen Zelte nicht mehr bespielbar. „Wir haben hier perfekte Bedingungen“, sagte Jugendwart Lars Frenck. „Wir können die Infrastruktur der Sekundarschule nutzen und das Essen in der Mensa ausgeben, das ist nicht selbstverstĂ€ndlich.“ Die Umkleidekabinen von Viktoria Alpen und die Turnhalle standen fĂŒr die tĂ€gliche Versorgung zur VerfĂŒgung.

Eröffnung durch BĂŒrgermeister

Am Donnerstag reisten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, um pĂŒnktlich zur Delegiertenversammlung des Kreises Wesel vor Ort zu sein. Dort wurden neue Vorstandsmitglieder gewĂ€hlt und langjĂ€hrige Mitglieder geehrt. Außerdem wurde das nĂ€chste Zeltlager bekannt gegeben. Im nĂ€chsten Jahr treffen sich die Jugendfeuerwehren zum Zelten in Hamminkeln. Bei der anschließenden feierlichen Eröffnung war neben BĂŒrgermeister Thomas Ahls auch Vertreter der Lokalpolitik vor Ort. Auch Landrat Ingo Brohl ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu richten.

Michael Hartjes, Leiter der Feuerwehr Alpen, hatte noch eine besondere Aufgabe zu erfĂŒllen. Der stellvertretende Jugendwart Mario Keiemburg bat aus persönlichen GrĂŒnden um seine Entlassung als stellvertretender Jugendfeuerwehrwart. Hartjes sprach den Dank und die Anerkennung der gesamten Feuerwehr Alpen fĂŒr das hervorragende und uneigennĂŒtzige Engagement Keiemburgs aus. Seit mehr als dreißig Jahren hat er an Übungsdiensten der Jugendfeuerwehr teilgenommen, diese vorbereitet oder Ferienfreizeiten mitorganisiert. Er war bekannt dafĂŒr, bei Wind und Wetter mit Birkenstock unterwegs zu sein. NatĂŒrlich durfte ein neues Paar als Abschiedsgeschenk nicht fehlen. Danke fĂŒr deine tolle Arbeit, Mario!

Stempel im Jugendfeuerwehrausweis

Am Freitagvormittag stand die Kreischallenge auf dem Programm. An vier Stationen mussten die Jugendlichen ihr theoretisches und praktisches Wissen unter Beweis stellen. Dabei gab es keine Platzierung, sondern einen Stempel fĂŒr die Teilnahme im Jugendfeuerwehrausweis. Alle MĂ€dchen und Jungen waren mit Begeisterung dabei. Am Nachmittag gab es die Möglichkeit, das Freibad in Rheinberg zu nutzen, einige blieben auf dem GelĂ€nde und beschĂ€ftigten sich mit Ball- oder Kartenspielen. Beim Showabend unter dem Motto „Takeshi’s Castle“ hatten alle viel zu lachen und natĂŒrlich konnten die Jugendlichen ihre Betreuerteams im Finale besiegen.

SpĂ€testens am Samstag haben wohl alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger die Jugendfeuerwehren bemerkt. Bei den Lagerspielen galt es, an 14 Stationen Geschicklichkeit und Ausdauer zu beweisen. Die verschiedenen Spiele waren im ganzen Ort verteilt, sodass die 13 Jugendgruppen mit Bollerwagen und Musik durch die Straßen zogen. Bei bestem Wetter durfte auch das ein oder andere Wasserspiel nicht fehlen. Hier konnte sich der Nachwuchs aus Neukirchen-Vluyn den ersten Platz erkĂ€mpfen. Einen gefĂŒhlten Heimsieg legte der Jugendfeuerwehr Alpen mit dem zweiten Platz hin.

Abreise

Nach den abschließenden Grußworten am Sonntag und der Siegerehrung wurden die Zelte abgebaut. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten grĂ¶ĂŸtenteils trocken wieder ab und freuen sich schon auf das 49. Zeltlager im nĂ€chsten Jahr. Die Jugendfeuerwehr Alpen sowie die drei Einsatzabteilungen möchten sich bei der Gemeinde Alpen, der Sparkasse am Niederrhein, der Volksbank Niederrhein, alle Helferinnen und Helfern sowie der Firma Lemken fĂŒr die UnterstĂŒtzung bedanken. Ohne Euch wĂ€re eine solche Großveranstaltung nicht möglich gewesen.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Alpen