4 Weltkriegsbomben bei Rüdesheim erfolgreich entschärft

Weltkriegsbombe Radius Sperrradius durch Weltkriegsbombenfund bei Rüdesheim (Bild: FW Rheingau-Taunus)

Rüdesheim am Rhein (ots)

Die vier britischen und amerikanischen Weltkriegsbomben, die am Dienstag bei Sondierungsarbeiten im Niederwald bei Rüdesheim gefunden wurden, konnten am Abend um 19:30 Uhr erfolgreich entschärft werden. Die Entschärfung endete mit der Sprengung des Zünders der letzten Bombe.

Für die Entschärfung musst ein Radius von 750m gesperrt werden. Davon betroffenen waren die Bundes- und Landesstraße zwischen Rüdesheim und Assmanshausen, die rechtsrheinische Bahnstrecke sowie der Rhein. Ein Tagungshotel mit 40 Gästen wurde ebenfalls evakuiert. Durch zahlreiche Spaziergänger begann die Entschärfung um 16:50 Uhr mit knapp einstündiger Verspätung.

4. Weltkriegsbombe kritisch

Wie erwartet konnte der Kampfmittelräumdienst die ersten drei Bomben von je 50kg problemlos bis 19 Uhr entschärfen. Die vierte Bombe mit 125kg wurde aufgrund von Lage und Zustand als kritisch eingestuft. Daher standen 46.000l Wasser bereit um für eine mögliche Sprengung vorbereitet zu sein. Auch Rüdesheims Bürgermeister Klaus Zapp und der erste Kreisbeigeordnete Klaus-Peter Willsch machten sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Dank der engen Zusammenarbeit der 70 Einsatzkräfte von Landespolizei, Ordnungspolizei, Ordnungsamt, Deutsche Bahn, Wasserschutzpolizei, THW, Rettungsdienst, den Feuerwehren aus Rüdesheim, Bad Schwalbach und Wiesbaden verliefen Evakuierung und Sperrung schnell und ohne größere Zwischenfälle ab. Lediglich ein Fahrradfahrer hatte sich während der Entschärfung in den Sperrbereich verirrt, was zu einer knapp zehnminütige Unterbrechung geführt hatte.

Wir danken allen Betroffenen für die Geduld und Akzeptanz der notwendigen Maßnahmen sowie den Einsatzkräften für ihre meist ehrenamtliche Unterstützung. Ein Dank gilt auch dem Winzer, der seinen LKW für den Wassertransport bereitstellte sowie die Bäckerei Dries und die Metzgerei Bach für die Versorgung der Einsatzkräfte.

Quelle: FW Rheingau-Taunus

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