Tödlicher Unfall zwischen Pulheim und Stommeln – Rettungshubschrauber im Einsatz

VU zwischen Pulheim und Stommeln VU zwischen Pulheim und Stommeln (Foto: Feuerwehr Pulheim)

Pulheim (ots)

Am Dienstagnachmittag (26.09.2023) kollidierten auf der B59 zwischen Pulheim und Stommeln drei Fahrzeuge. Dabei verstarb ein Fahrer noch an der Unfallstelle und drei weitere Personen wurden schwer verletzt.

Löschzüge Pulheim und Stommeln alarmiert

Die Löschzüge Pulheim und Stommeln wurden mit der hauptamtlichen Wache in Pulheim am Dienstag, gegen 16:45, von der Kreisleitstelle zu einem Unfall mit einer eingeklemmten Person auf der B59 zwischen Pulheim und Stommeln alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte mussten diese feststellen, dass sich jeweils in der linken und rechten Fahrzeugböschung ein verunfalltes Fahrzeug, eines davon ein Lieferwagen der auf dem Dach lag, befanden. Auf der Fahrbahn stand ein LKW mit einem schwer beschädigten und abgekippten Führerhaus. Aufgrund der Schwere des Unfalls wurde neben zwei Notärzten aus Pulheim und Frechen auch der Rettungshubschrauber „Christoph Rheinland“ und insgesamt vier Rettungswagen, einer davon aus Bergheim, zur Einsatzstelle beordert.

Der Fahrer des PKW war in seinem total zerstörten PKW eingeschlossen und nicht ansprechbar. Er wurde durch die Feuerwehr mit Hydraulikgeräten aus dem Fahrzeug befreit. Alle Versuche der Notärzte mit dem Rettungsdienst den Fahrer wiederzubeleben blieben aber erfolglos. Parallel wurde der schwerverletzte LKW-Fahrer, der sich bei Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr in seinem massiv zerstörten und abgekippten Führerhaus befand, ebenfalls rettungsdienstlich versorgt.

Zwei weitere Schwerverletzte aus dem auf dem Kopf liegenden Lieferwagen waren bei Eintreffen der Feuerwehr schon aus dem Fahrzeugen befreit und wurden ebenso rettungsdienstlich behandelt und waren bis zum Eintreffen der Feuerwehr durch Ersthelfer betreut worden. Die Patienten wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gefahren, ein Verletzter wurde mit dem Hubschrauber transportiert.

Feuerwehr bis 21:30 im Einsatz

Die Feuerwehr war unter Einsatzleitung von Brandamtmann Frank Blankenstein mit insgesamt gut 30 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort und wurde von dem Einsatzleitwagen aus Brauweiler unterstützt. Neben der rettungsdienstlichen Unterstützung nahm die Feuerwehr ausgelaufene Betriebsstoffe auf, sicherte den Brandschutz an der Einsatzstelle und unterstützte die Polizei bei der Sicherung der Unfallstelle.

Auf Anforderung der Polizei wurde zur Unterstützung des Verkehrsunfallaufnahmeteams noch eine Drohne der Feuerwehr Hürth im Verlauf des Einsatzes angefordert und eingesetzt. Da die Unfallaufnahme noch bis in die Abendstunden andauerte, leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle im Anschluss noch weiter aus und konnte gegen 21:30 den Einsatz beenden.

Quelle: Feuerwehr Pulheim

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