LKW-Brand sorgt für kilometerlangen Stau auf der A2

LKW-Brand Das Fahrerhaus des Lkw ist durch das Feuer vollständig zerstört worden. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen konnte durch schnelles Eingreifen verhindern, dass auch der Auflieger komplett ausbrennt. (Foto: Feuerwehr Bad Salzuflen)

Bad Salzuflen (ots)

(dhob). Die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen ist am Donnerstagvormittag (27.04.2023) zu einem LKW-Brand auf die Autobahn 2 gerufen worden. Gegen 9.45 Uhr bemerkte der Fahrer eines ausländischen Lasters den Brand und steuerte geistesgegenwärtig sein Geschütz auf den Standstreifen.

Unter der Brücke der Straße „Am Speckenbach“ in Fahrtrichtung Hannover kam anschließend die brennende Zugmaschine zum Stehen. Bereits auf der Anfahrt wurden die Einsatzkräfte von der Autobahnpolizei informiert, dass das Fahrerhaus im Vollbrand steht.

Die Feuerwehr setzte beim Eintreffen direkt zwei Schnellangriffe (S-Rohre) ein, um den LKW-Brand zu löschen sowie die Temperaturen des Fahrzeuges herunterzukühlen. Die ursprüngliche Meldung, der LKW hätte Salpeter-Granulat geladen, bestätigte sich indes nicht. Vielmehr handelte es sich um eine Kunststoffmischung.

LKW-Brand griff auf Auflieger über

Das Feuer griff bereits auf den Auflieger über. Deswegen wurde ein weites S-Rohr des hauptamtlichen Löschfahrzeuges eingesetzt. Die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover war zwischenzeitlich komplett gesperrt. Das sorgte für einen kilometerlangen Stau, der sich bis nach Bielefeld hineinzog. Auch die Umleitungsstrecken waren überlastet.

Nach etwa einer halben Stunde wurde der linke Fahrstreifen der A2 wieder freigegeben. Die rund 25 Einsatzkräfte konnten nach rund anderthalb Stunden wieder einrücken.

Doch es blieb nicht dabei. Nur wenige Minuten später wurde die Feuerwehr Bad Salzuflen noch zu einer Ölspur, einem brennenden Mülleimer sowie einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Schulzentrum gerufen. Glücklicherweise wurde bei allen Einsätzen niemand verletzt.

Was zu dem Brand an dem LKW auf der Autobahn 2 geführt hat, ist nicht bekannt.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen

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